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Schockierendes Fahrerlager: Toto Wolff droht öffentlich mit Angriffen von George Russell und Kimi Antonelli

Mercedes-Chef Toto Wolff verblüfft Reporter mit der Drohung, George Russell und Kimi Antonelli zu entlassen.

Toto Wolff hat dem Duo mitgeteilt, dass sie gefeuert werden, sollten sie gegen seine Regeln verstoßen.

Toto Wolff hat seinen Mercedes-Fahrern ein kompromissloses Ultimatum gestellt und klargestellt, dass er nicht zögern wird, jeden zu entlassen, der das Arbeitsklima im Team vergiftet.

Die deutliche Botschaft des österreichischen Teamchefs an George Russell und Kimi Antonelli kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die beiden mit 59 Punkten Abstand in der Meisterschaftswertung in die Sommerpause gehen – eine Lücke, die leicht zu Verbitterung führen könnte.

 

Im Gespräch mit Reportern ließ Wolff keinen Raum für Missverständnisse. „Ich werde das nicht zulassen“, erklärte er und ließ die Anwesenden fassungslos und ratlos zurück.

„Mir wird das nie wieder passieren, dem Team wird das nie wieder passieren. Ganz einfach. Wenn er so etwas tut, nehme ich ihn einfach raus.“

George Russell und Kimi Antonelli wurden von Toto Wolff bedroht.

George Russell und Kimi Antonelli wurden von Toto Wolff bedroht | REUTERSDie Warnung wurzelt in schmerzhaften Erfahrungen – der toxischen Rivalität zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg, die das Team vor einem Jahrzehnt schwer getroffen hat.

Während der hart umkämpften Weltmeisterschaft 2016 gerieten Hamilton und Rosberg mehrfach auf der Strecke aneinander. Ihre berüchtigtste Konfrontation ereignete sich beim Großen Preis von Spanien, wo die beiden kollidierten und sich gegenseitig aus dem Rennen eliminierten.

Rosberg setzte sich in jenem Jahr letztendlich knapp gegen Hamilton durch und sicherte sich den Titel, doch die Intensität ihres persönlichen Kampfes hinterließ tiefe Wunden innerhalb des Silver Arrows-Teams.

Die durch ihre Fehde entstandene vergiftete Atmosphäre hinterließ bei Wolff sichtlich einen bleibenden Eindruck. Er gab kürzlich bekannt, dass er beide Fahrer nach dem Unfall in Barcelona vorübergehend entlassen hatte, um sie dazu zu bringen, über den Schaden nachzudenken, den ihr Verhalten dem gesamten Team zugefügt hatte.

Bislang haben Russell und Antonelli ein herzliches Verhältnis gepflegt, obwohl der bemerkenswerte Aufstieg des Teenagers die Dynamik erheblich verändert hat.

Nico Rosberg und Lewis Hamilton hatten bekanntermaßen ein angespanntes Verhältnis bei Mercedes.

Nico Rosberg und Lewis Hamilton hatten bekanntermaßen ein angespanntes Verhältnis bei Mercedes.

| PAAntonelli hat in seiner ersten vollen Saison schlichtweg sensationell gespielt und in der ersten Saisonhälfte sechs Siege eingefahren. Eine beeindruckende Serie von fünf aufeinanderfolgenden Triumphen katapultierte den italienischen Teenager an die Tabellenspitze, 59 Punkte vor seinem erfahreneren Teamkollegen.

Russell hingegen hat eine äußerst frustrierende Saison erlebt. Seine Saison begann vielversprechend mit einem Sieg in der Auftaktrunde in Melbourne, doch seither gelang ihm nur noch ein weiterer Sieg.

Eine Reihe technischer Ausfälle und unglücklicher Zwischenfälle haben die Titelchancen des Briten erheblich beeinträchtigt. Wolff nannte den Großen Preis von Kanada als Beispiel und merkte an, dass Russell die Führung innehatte, bevor ein Ausfall ihm einen weiteren, wahrscheinlichen Triumph verwehrte.

Toto Wolff

Toto Wolff hat seinem Mercedes-Duo klare Regeln auferlegt.

| PAWolff zeigte sich dennoch fest davon überzeugt, dass Russell die nötige mentale Stärke besitzt, um das Ruder herumzureißen. „Wenn jemand, der in der Defensive ist, das schaffen kann, dann George, denn er ist ein harter Kerl. Die Besten können das Ruder noch herumreißen. Ich bin also absolut überzeugt, dass er das kann“, sagte der Teamchef.

Er räumte außerdem ein, dass ein Motorproblem an Russells Wagen, dessen Identifizierung viel Zeit in Anspruch nahm, den Briten etwa zwei Zehntelsekunden an Leistung gekostet habe.

Russell selbst räumte ein, dass die Saisonpause zum richtigen Zeitpunkt kommt. Nach einem enttäuschenden siebten Platz beim Großen Preis von Ungarn gab er zu: „Normalerweise habe ich nicht das Gefühl, eine Pause zu brauchen, aber dieses Jahr merke ich es definitiv.“

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